Aufgabenstellung 1:

In Gebäuden mit einem großen Anteil speziell konditionierter Flächen (Raumlufttechnische Anlagen) liegen die lüftungsbedingten Heizwärmeverluste zwischen 30 und 50%.

Eine Reduzierung dieser Verluste spart Kosten und schont die Umwelt.

Die Aufgabe besteht darin, die Restwärme aus der Abluft zurückzugewinnen, um die Zuluft vorzuheizen. Damit wird bei gleichem Luftaustausch weniger Wärme "weggelüftet".

Aufgabenstellung 2:

Bei der Drucklufterzeugung bzw. bei ganzjährig laufenden Kühlaggregaten  entsteht hohe Abwärme, die in vielen Fällen sinnvoll für Heizzwecke genutzt werden kann.

Technischer Lösungsansatz:

Für die  Wärmerückgewinnung in Raumlufttechnischen Anlagen werden zum Beispiel eingesetzt
(übliche Wärmerückgewinnungszahl in Klammern):

  • Kreuzstromwärmetauscher (40...50 %)
  • Rotationswärmetauscher  (50...70 %)
  • Kreislaufverbundsystem    (40...60 %)
  • Kreislaufverbundsystem mit Gegenstromschichtwärmertauscher (70...90 %)


Die Abwärmenutzung von Druckluft- bzw. Kältekompressoren erfolgt entweder direkt (Wasserkühlung) oder indirekt (Lüftkühlung). Falls erforderlich und wirtschaftlich sinnvoll kann eine Wärmepumpe nachgeschaltet werden, um das Temperaturniveau anzuheben.

Ergebnis:

  • Unter Berücksichtigung des hohen Anteils der Lüftungsheizwärmeverluste schlägt sich jedes zurückgewonnene Prozent in der Kostenreduzierung nieder.
  • Entsprechend hoch ist auch die Schonung der Ressourcen an fossilen Brennstoffen und die Reduzierung der CO2-Emission (Klimaschutz)

Die wirtschaftiche Nutzung von Maschinenabwärme (Druckluft-/Kälte-Erzeuger) bedarf einer klugen Optimierung und oder Zusammenführung der Gesamtprozesse in einem Versorgungsobjekt.